Warum ist die Türsicherung für Kinder wichtig?

Jede Tür an einem Schrank und auch Türen, die in andere Zimmer führen, bergen beträchtliche Gefahren für Kleinkinder. BEARTOP informiert dich über diese Gefahrenquellen und zeigt dir, wie du diese beseitigst, um deinem Kind schmerzhafte Erfahrungen zu ersparen.

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt

Dein Kind ist neugierig und beständig auf Entdeckertour. Das ist gut und sehr wichtig für dein Kind. Verbote schränken es ein und es wird diese in einem unbeobachteten Moment umgehen. Umso wichtiger ist, dass du die Gefahren erkennst und die Wohnung sicherst. In einer sicheren Umgebung kann und soll dein Kind die Welt weitgehend eigenständig erkunden.

 Türen sind in den Augen deines Kindes Hindernisse, die seinen Entdeckungsdrang einschränken. Es wird versuchen, jede Tür und jede Schublade zu erkunden. Dabei interessiert es sich nicht nur für den Inhalt oder für das, was hinter der Tür ist.

Türsicherungen

Der Türmechanismus selbst ist bereits von großem Interesse für das Kind.

  • Wie geht das auf?
  • Wie geht es zu?
  • Was passiert, wenn ich an dem Knopf ziehe?
  • Was geschieht, wenn ich mich an die Tür lehne?

Das sind die Erfahrungen, die dein Kind machen will. Und dabei begibt es sich ständig in Gefahr.

  • Eine aufschwingende Tür kann das Kind umwerfen.
  • Harte Kanten stehen plötzlich im Raum, wenn die Tür offen ist. Es besteht die Gefahr, dass das Kind sich eine Platzwunde zu zieht, wenn es daran stößt.
  • Der Inhalt des Schranks birgt weitere Gefahren. Das Kind erreicht Putzmittel, Messer und Scheren.
  • Auch die Zimmertür ist nicht unbedenklich, denn dein Kind begibt sich in Räume, die nicht kindgerecht gesichert sind, beispielsweise in ein Treppenhaus.
  • Selbst das Schließen der Tür kann schmerzhafte Folgen haben, wenn die Fingerchen zwischen Türblatt und Rahmen eingequetscht werden.

Gehe systematisch durch die Zimmer und betrachte sie mit den Augen des Kindes. Überlege:

Wo ist welche Türsicherung für Kinder wichtig.

Gibt es harmlose Türen?

Vielleicht denkst du, dass es kein Problem ist, wenn dein Kind in den Kleiderschrank klettert oder den Topfschrank ausräumt? Zumindest einen Schock für das Kind ist in jedem Schrank möglich.

Töpfe und Pfannen sind schwer. Es tut weh, wenn sie auf den Fuß fallen.

Stell dir vor, dein Kind sitzt in der „Höhle“ Kleiderschrank. Es zieht an den Kleidungsstücken, sie fallen herab und begraben das Kind unter sich. Es schreit vor Angst, aber das hörst du nicht, da die Textilien die Angstschreie schlucken. Willst du deinem Kind diese Erfahrung zumuten?

Vergiss nicht, dein Kind ist ungeschickt und unerfahren. Es weiß nicht, dass eine Tür seine Finger einquetschen kann. Vielleicht lehnt es sich sogar daran, um etwas aus dem Schrank zu erreichen, und presst dabei die Tür auf die eigene Hand.

Ein sicherer Raum für dein Kind

Wie geschildert bergen Türen verschiedene Gefahren. Du kannst denen nur begegnen, indem du dafür sorgst, dass dein Kind die Türen nicht öffnen kann. In Ausnahmefällen brauchst du eine Sicherung, die ein Schließen der Türen verhindert. BEARTOP hat drei Produkte im Sortiment, die sich als Türsicherung für Kinder eignen:

Die Universalsicherung eignet sich für alle Türen, auch Zimmertüren und Kühlschranktüren. Mit ihnen kannst du außerdem Schubladen, elektrische Geräte, wie Waschmaschinen sowie Toilettendeckel geschlossen halten, damit das Kind nicht an den Inhalt der Behältnisse gelangt.

Die magnetische Tür- und Schubladensicherung eignet sich für Schranktüren und Schubladen. Sie wird innen im Schrank angebracht und ist von außen nicht sichtbar. Das Produkt eignet sich nicht, um Waschmaschinen und ähnliche Geräte zu sichern.

Der Klemmschutz kommt zum Einsatz, wenn eine Tür oder eine Schublade geöffnet sein muss. Beispielsweise am Schrank in dem Spielzeug für das Kind lagert oder an Zimmertüren, die dein Kind nutzen darf und soll.

Türschutz für Kinder richtig verwenden

  • Bringe an allen Schranktüren und Schubladen Sicherungen an, welche den Zugang zum Inneren des Schranks verwehren. Verwende die Sicherungen grundsätzlich, es sei denn das Kind darf eine bestimmte Tür öffnen.
  • Montiere an Kühlschränken, Spülmaschinen, Waschmaschinen und Toilettendeckeln ebenfalls Sicherungen an. Sichere auch die Wohnungseingangstür und gegebenenfalls Zimmertüren zu Räumen, in die dein Kind nicht alleine gehen darf.
  • Stecke mehrere Klemmschutztiere auf geöffnete Türen und Schubladen. Lagere diese am besten gut sichtbar hinter jeder Schranktür und in jeder Schublade, damit du sie sofort nach dem Öffnen zur Hand hast. Tipp: Binde ein paar der Tiere an Schnüre und befestige sie im oberen Bereich von Zimmertüren. Dann kannst Du auch diese Tür sofort sichern, wenn du sie öffnest.

 Die unterschätzte Gefahr von geöffneten Türen

Eine Tür, die das Kind mit seinem Körpergewicht zu drückt oder die durch Zugluft zufällt, kann eine kindliche Hand so stark verletzen, dass unter Umständen Teile davon amputiert werden müssen. Es geht also nicht um ein paar Tränen und ein „bisschen Aua, das die Mama gepustet“.

Die Gefahr geht dabei nicht nur von der Schlossseite der Tür aus. Kinder stecken die Finger gerne in den Schlitz, der auf der Angelseite einer Tür besteht. Sie erforschen die bewegliche Angel. Schon kleine Bewegungen der Tür können verheerende Folgen haben.

Klemmschutz anbringen

Stecken daher an Türen mit einem Spalt an der Bandseite einen Klemmschutz oben an die Tür. Er soll möglichst Nahe an der Bandseite platziert werden. Ein Klemmschutz, der am Türblatt über dem Schloss steckt, schützt die Finger des Kindes nur unzureichend.


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